Ein fröhliches neues Jahr miteinander!
Ich hoffe ihr habt auch ohne uns halbwegs angenehm feiern
können….Im nächsten Jahr werden wir versuchen wieder in Deutschland den
Jahreswechsel zu begehen –so der Plan!
Dennoch haben wir hier wirklich ganz vorzüglich gefeiert. Es
gab Raclette und Schokofondue. Beides Gerichte, die einen erst ewig nicht
sättigen und dann einschlagen wie eine Bombe. Ein Müdigkeitstief setzte dennoch
nicht ein und 2016 hat auch uns ereilt. Das vorerst wohl spannendste Jahr
meines Lebens liegt nun hinter mir, mal schauen wie das Kommende läuft. Bleiben
wir neugierig!
Auch bei uns ging alles einen Schritt langsamer. Stefan
hatte Urlaub und konnte erstmalig ein bisschen zur Ruhe kommen. Entsprechend
wenig gibt es auch zu berichten. Hinzu kommt, dass die Luftwerte in den letzten
zwei Wochen meistens einfach miserabel waren. Bevor wir hier her kamen, hieß es
immer im Winter sei es zwar fürchterlich kalt, aber wenigstens sei die Luft
gut. Leute ey, Pustekuchen! Mathild schläft die meiste Zeit im Wohnzimmer, weil
ich das Gefühl hab, dass der Luftreiniger gar nicht das ganze Haus gereinigt
bekommt, wenn die Werte über 400 liegen. Aber gut, aktuell gibt es Licht am
Ende des Tunnels….im Moment liegt der Wert etwa bei 100. In Deutschland noch
immer gesundheitsgefährdend, hier Verhältnisse wie im Luftkurort.
Dennoch haben wir es nun auch geschafft mir ein Konto
einzurichten. Der erste Anlauf diesbezüglich musste leider scheitern, weil die
liebe Frau Simon auf der „Blacklist“ stand. Was das zu bedeuten hat, weiß ich
nicht. Möglicherweise weiß die Regierung da mehr und kann mir behilflich sein,
sobald dieser Post gelesen wurde J
Auch warum der Spaß jetzt –nach über eine Stunde Verwaltungsaufwand-
funktioniert hat, ist mir ein Rätsel. Klar ist jedoch, dass ich mindestens drei
Formulare unterschrieben hab, deren Inhalt ich bis heut nicht kenne. Die PIN
sucht man sich hier selbst aus und als Referenz fürs Konto werden Pass und
chinesische Telefonnummer benötigt. Seis drum, es hat ja funktioniert!
Ansonsten haben wir gar nicht viel mehr erlebt außer
Einkaufen und essen gehen. Was einen da manchmal so in den Geschäften und Einkaufszentren
begegnet, ist allerdings schon einen kleinen Kommentar wert. Diesmal: ca. 30
Computerspieler (Gamer!), die in mitten einer neugierigen Einkaufsschar
irgendein (Kriegs-?) Spiel gespielt haben. Hochprofessionell mit Headset und in
der Tat: stylisch-wassergekühlten PCs. Auf einer riesigen Leinwand wurde ein
Spielvorgang übertragen und die Zuschauer schienen gefesselt bis in die
Haarspitzen, was uns wiederum fesselte.
Ab heute geht der Alltag wieder los, das Dorf füllt sich so
langsam wieder und wir werden (hooooooooooffentlich) weiter die Gegend erkunden.


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